Die Elektrifizierung des Automobils bedeutet, verschiedene Fahrzeugtypen zu entwickeln und zu produzieren, die teilweise oder ausschließlich mit Strom fahren. Strom gehört zu den wichtigsten Kraftstoffen künftiger Fahrzeuggenerationen.
Die Vorteile:
Strom ist sauber, günstig, kann lokal produziert und aus unterschiedlichen Energiequellen generiert werden.
Elektrisches Autofahren reduziert die Belastung mit CO2 und Feinstaubpartikeln. Die Mehrheit der europäischen Autofahrer würde im Ampera praktisch mit null Emissionen unterwegs sein. Unter den Bedingungen des gegenwärtigen Europäischen Testzyklus’ (ECE R101) stößt der Opel Ampera weniger als 40 Gramm CO2 pro Kilometer aus.
Fahren mit Strom entlastet den Geldbeutel. Nach Opel-Berechnungen wird ein elektrisch gefahrener Kilometer im Ampera nur rund ein Sechstel der Kosten ausmachen, die ein Auto im Benzinbetrieb (bei einem Kraftstoffpreis von 1,50 Euro pro Liter) verursacht.
Der elektrische Antrieb ist die effizienteste Alternative, um erneuerbare Energiequellen wie Wind- oder Solarenergie zu nutzen. Je mehr dieser Quellen zur Verfügung stehen, desto umweltfreundlicher können elektrisch betriebene Autos fahren.
Beispiele für Elektroautos sind Fahrzeuge mit verlängerter Reichweite (E-REV) wie der Opel Ampera, Brennstoffzellenfahrzeuge wie der HydroGen4 sowie Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Mobile. Die verschiedenen Typen von Elektrofahrzeugen ergänzen sich gegenseitig. Jede Variante hat Zukunftspotenzial und bietet Vorteile für die Kunden. Zugleich trägt jede zur Nutzung unterschiedlicher Energiequellen bei, verbessert die Effizienz des Fahrzeugs und senkt die Emissionen (in der „well-to-wheel“-Gesamtbetrachtung).
Unterschiede zwischen Hybrid/E-REV/Brennstoffzelle
Die neue Fahrzeug-DNS
Während sich die Fahrzeugtechnologie in den vergangenen 100 Jahren ständig weiterentwickelt hat, ist die grundlegende „DNS“ des Automobils gleich geblieben. Die heutigen Autos und Lkw sind immer noch vom Öl abhängig, werden von Verbrennungsmotoren angetrieben, werden meist mechanisch und hydraulisch gesteuert und agieren ohne Zusammenspiel völlig unabhängig voneinander.
Um hier einen Wechsel herbeizuführen, muss eine neue DNS die bisherige ersetzen. Sie verfügt über:
• elektrischen statt mechanischen Antrieb
• Strom und Wasserstoff anstelle von Öl
• Elektromotoren im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren
• elektrische und elektronische anstelle von mechanischen und hydraulischen
Steuerungsinstrumenten
• eine Fahrzeugtechnologie, die zwischen den Autos interagiert.
Bereits jede einzelne dieser Technologien wird die Mobilität entscheidend voranbringen. Gemeinsam entfalten sie jedoch Synergieeffekte und haben das Potenzial, die persönliche Mobilität und das Verkehrswesen zu revolutionieren. Das Zusammenspiel von elektrischem Antrieb und interagierenden Fahrzeugen bildet den Kern dieser neuen DNS.
Die Elektrifizierung ist die Zukunft des Automobils